Lebensmittelallergie – wenn Essen zur Gefahr wird
Lebensmittel - das Motoröl für unseren Körper. Doch wir vertragen längst nicht alles. Das Problem: Oft wissen wir nicht, warum es uns schlecht geht. Dabei haben wir gerade nur das Falsche gegessen. Durch die Industrialisierung steigt die Zahl der Lebensmittelallergien stetig an. Ein Grund, mal genauer hinzusehen. Vielleicht finden Sie sich ja im folgenden Artikel an der einen oder anderen Stelle wieder.
Was löst Allergien aus?
Schaut man heutzutage im Supermarkt auf eine Verpackung ist man restlos irritiert. Neben den ganzen Bezeichnungen, die kaum jemand kennt oder versteht, finden sich dort immer mehr Hinweise, wie „Frei von Nüssen“, „Frei von Milch“, „Frei von Ei“ und vielem mehr. Der Laie fragt sich, wofür diese Informationen wichtig sind. Aber sie sind für viele Menschen ganz entscheidend. Denn immer mehr leiden unter Lebensmittelallergien, die schwere Reaktionen verursachen können. Oft wissen es die Betroffenen nicht einmal. Das Schwierigste: Durch die industrialisierte Herstellung unserer Nahrungsmittel wissen wir meist nicht mehr, was im Essen ist und ob wir es vertragen.
Die geltende Verordnung zur Allergenkennzeichnung sieht zwar vor, dass die zwölf häufigsten Allergieauslöser auf verpackter Ware gekennzeichnet sein müssen. Hierzu gehören Nüsse, Milch, Eier, Erdnüsse, Fisch, Sesam, Krebstiere, Gluten, Soja, Sellerie, Senf, Schwefeldioxid (über 10 Milligramm pro Kilogramm) und jeweils daraus hergestellte Produkte. Dennoch können Spuren einer Zutat auch unbeabsichtigt beim Herstellungsprozess in die Lebensmittel gelangen und bei einer bestehenden Lebensmittelallergie allergische Reaktionen auslösen.
Typische Nahrungsmittel, die Allergene enthalten und eine Lebensmittelallergie auslösen können, sind:
- Milch- und Milchprodukte
- Eier
- Fische
- Schalentiere und Krustentiere (Garnelen, Krabben, Hummer, Langusten, Krebse)
- Äpfel, Birnen, Pflaumen
- Sellerie, Karotte
- Nüsse, Erdnüsse, Samen
- Roggenmehl
- Paprika, Gewürze
- Hülsenfrüchte, wie z.B. Sojabohnen
Auch Kreuzallergien mit Pollen und Latex spielen eine große Rolle, zum Beispiel bei Bananen, Kiwi und Avocado, die vor dem Verkauf mit latexhaltigen Handschuhen in Berührung kommen.
Vorsicht bei einer Fischallergie: die Allergene sind sehr stark und hitzebeständig – Kochen hilft nichts.
Alkohol, körperliche Anstrengung und Stress können die Symptome der Lebensmittelallergie verstärken.
Was ist eine Lebensmittelallergie?
Wodurch eine Lebensmittelallergie ausgelöst wird, welche Symptome sie hervorruft und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie hier.
Tipps für den Alltag
Wie Sie im Alltag mit einer Lebensmittelallergie umgehen können, erfahren Sie hier.
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